Browserkompatibilität

Browserkompatibilität

Bei der Programmierung von Webseiten besteht eine sehr große Herausforderung in der visuellen Ausgabe der fertiggestellten Seiten in den unterschiedlichen Webbrowsern.

Diese soll möglichst ohne Darstellungs- oder Funktionsfehler und pixelgenau erfolgen. Die Bezeichnung Browserkompatibilität oder Cross-Browser-Scripting bezeichnet dabei den Versuch, alle in Webseiten eingebetteten Inhalte möglichst unabhängig vom jeweiligen Browsertyp in visueller und funktionaler Hinsicht richtig auszugeben.

Ohne Cross-Browser-Scripting werden Webseiten nur auf bestimmten Webbrowsern korrekt dargestellt – teilweise sind solch nachlässig programmierte Seiten sogar komplett infunktionabel. In der Konsequenz bemüht sich also der Webdesigner/Programmierer durch Cross-Browser-Scripting wenigstens die wichtigen Webbrowser zu bedienen. Gepaart mit Erfahrungswerten ist hier meistens die zeitraubende Trial-and-Error-Methode angesagt. Je nach Komplexität eines Projektes kann Cross-Browser-Scripting bis zu 15% des Gesamtbudgets aufbrauchen.

Leider verhindern die Browserhersteller bis heute sich an konkrete und verbindliche Standards – unter anderem des W3C-Konsortiums – für die Codierung von Webseiten zu halten und diese gemeinschaftlich weiter zu entwickeln. Dies gilt insbesondere für den Webbrowser Internet Explorer.

 

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